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NSA kann mit 256 Bit angreifen

NSA-256-Bit
Vergangenen Dienstag hat Edward Snowden über den NSA-Skandal vor dem Europarat ausgesagt. Man erhoffte sich vor allem Informationen darüber, wie Unternehmen und einfache Internetnutzer ihre Privatsphäre besser schützen können und ihre Daten nachhaltig sichern können. Snowden erklärte, dass nur eine umfassende Vershlüsselung, gegen die Massenüberwachung, hilft.  Jedoch kann die NSA selbst dann auf verschiedenen Wegen weiter spitzeln – also ist diese Methode auch nicht sicher.

Ausserdem sagte Snowden, dass die US-amerikanischen Sicherheitsbehörden und deren Partner selbst mit 256 Bit angreifen können. Möglich ist das aber nur, wenn die Angriffe einzeln auf das Ziel angepasst werden. Wenn ma jedoch versucht Massenüberwachungen durchzuführen wird man einfacher identifiziert. Ausserdem sind individuelle Anpassungen sehr zeitaufwendig und teuer. Deshalb würde die NSA diese Methode nur gebrauchen, wenn der Aufwand für die gewonnene Information rechtgefertigt ist. Einer anlasslosen Überwachung dürfte also entgegengewirkt werden.

Bevor der NSA-Skandal durch den Whistleblower bekannt wurde, haben sich die Unternehmen nicht viel mit diesem Thema befasst, doch das hat sich geändert. Nun haben viele Unternehmen begonnen eine SSL-Verschlüsselung für die E-Mail-Angebote einzurichten – das ist ein Verfahren das bereits seit Jahren zum Standard gehören sollte.

Edward Snowden hat der US-Regierung und deren Partnern auch vorgeworfen die Bürgerrechte von Millionen In- und Ausländern grundlegend verletzt zu haben. Snowden sagte, dass der US-Geheimdienst NSA weltweit Kommunikationsinhalte speichert und Metadaten auswertet um „Unschuldige ohne jegliche rechtliche Ermächtigung aufzuspüren, abzuhören und zu überwachen.“

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